Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

Leitung Julia Schmelz

Die Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT) wurde von Steven Hayes (z.B. Hayes at al., 2006) entwickelt und versteht sich als ein Therapiemodell, das nicht die Symptome einzelner psychischer Störungen behandelt, sondern dem Patienten Fertigkeiten vermittelt um dezidiert mit der Symptomatik umzugehen und dabei die eigene Verhaltensflexibilität und werteorientiertes Handeln im Alltag zu fördern.

Damit stellt ACT ein prototypisches Verfahren der sog. „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie dar. Wirksamkeitsstudien zeigen eindrucksvoll, dass diese Fertigkeiten zum Rückgang der psychischen Symptomatik führen, ohne dass diese in jedem Fall einer expliziten Thematisierung bedürfen (Powers et al., 2009).

Aus diesem Grund kann ACT als störungsübergreifendes Konzept gut bei bereits psychisch erkrankten oder belasteten Personen zur Sekundärprävention eingesetzt werden. ACT  versucht die zwei wesentlichen Dimensionen der Psychotherapie „Akzeptanz“ und „Veränderung“ auszubalancieren: So wurden zahlreiche sehr eingängige Übungen entwickelt, um die Toleranz auch für höhere Erlebnisintensität unangenehmer Emotionen zu fördern, die Achtsamkeit für das Erleben des Augenblicks zu verbessern, wohlwollende Distanz zu entwickeln gegenüber seinen eigenen Gedanken und Gefühlen, sowie sich seiner persönlichen Werte bewusst zu werden und diese auch im Alltag umzusetzen. Trotz aller Hindernisse.

Der 2 Tage- Kurs vermittelt sehr praxisorientiert die wesentlichen Kernbausteine und Übungen von ACT.

Leitung: Julia Schmelz

Achtung, Terminänderung bei ACT 120-18

Titel Datum Preis Freie Plätze
ACT Grundkurs 110-18 16.–17.03.2018 € 350,00 ausgebucht      
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ACT Grundkurs 130-18 13.–14.07.2018 € 350,00 genug      
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ACT Aufbaukurs 210-18 19.–20.10.2018 € 350,00 genug      
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ACT Grundkurs 120-18 02.–03.11.2018 € 350,00 genug      
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