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Curriculum Traumatherapie (CTT)

Frankfurter Curriculum Spezielle Psychotraumatherapie nach den Empfehlungen der DeGPT
Leitung: Dr. Regina Steil

Dieses Curriculum orientiert sich am neuesten Stand der Forschung zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTB) und anderer Trau mafolgestörungen.

Die Kognitive Verhaltenstherapie erwies sich in Metaanalysen als besonders wirksam für PTB. Sie stellt die Veränderung von ungünstigen Einstellungen und Bewertungen zum Trauma und seinen Folgen und einen entlastenden Umgang mit den Traumaerinnerungen in den Mittelpunkt. Bei schwerwiegender komorbider Symptomatik hat sich eine Ergänzung mit Techniken der Emotionsregulation aus der DBT und der Achtsamkeit als sehr hilfreich erwiesen (Steil et al., 2011).

Vor dem Einsatz von Konfrontation hilft der Therapeut dem Patienten, Bewäl- tigungsstrategien (Skills) für traumabezogene Belastungssituationen einzu- üben. So wird Konfrontation für den Patienten akzeptabel: er kann sie sogar während der Exposition einsetzen. Auch andere Interventionsverfahren, wie zum Beispiel EMDR oder die mehrphasige integrative Traumatherapie, die viele Gestaltelemente enthält, werden unterrichtet.

Zusatzqualifikation Spezielle Psychotraumatherapie nach den Richtlinien der DeGPT

Das Frankfurter Curriculum Spezielle Psychotraumatherapie ist eines der wenigen deutschsprachigen Fortbildungsangebote mit Schwerpunkt auf der Kognitiven Verhaltenstherapie. Es wird seit 2005 durchgeführt und bietet Weiterbildung durch klinisch äußerst erfahrene und kompetente Referenten, angefangen von der Prävention der PTB bis hin zur Behandlung von Patien- ten mit besonders schwerer und komplexer Symptomatik. Die Fortbildung führt zur Zertifizierung der Zusatzqualifikation.